Religion

 

„Die Religion muss froh machen“

Jakob Boßhart (1862 - 1924)

 

 

Wer kommt im Religionsunterricht zusammen?

Im Religionsunterricht kommt eine heterogene Gruppe zusammen, was religiöse Prägungen, Vorkenntnisse, Glaubenshaltungen und auch spezielle Erwartungen an das Schulfach Religion angeht. Dadurch entsteht vergleichsweise zu anderen Fächern eine besondere Dynamik und es ergeben sich Chancen, ein offenes und kritisches Gespräch über religiöse Inhalte zu führen oder eine weitere Form der Auseinandersetzung mit Glaubensfrage zu finden.

 

Die Teilnahme am religionswissenschaftlichen Unterricht setzt persönliche Frömmigkeit oder den christlichen Glauben nicht voraus.

 

Den Religionsunterricht zeichnet aus, dass seine Inhalte in der Regel einen direkten Bezug zu der Lebenswelt der Schülerinnen und Schüler und auch der Lehrenden haben. Ausgangspunkt vieler Unterrichtsvorhaben sind Erfahrungen und Empfindungen und persönliche Lebensfragen, die über das bloße Erleben im Alltag hinaus im Religionsunterricht einen Raum gewinnen, in dem sie reflektiert und diskutiert werden. Somit ergibt sich die Chance, sich unmittelbar angesprochen zu fühlen, also mit Kopf und Herz involviert zu sein. Über diese Form der Selbstwahrnehmung heraus können sich die Beteiligten auch untereinander kennen lernen, indem es miteinander zu einem Austausch über das kommt, was uns – nach Paul Tillich – „unbedingt angeht“.

Erklärtes Ziel des Religionsunterrichts ist es, zu Toleranz und Respekt hin zu erziehen, auch und insbesondere, was Glaubensfragen und individuelle Versuche einer Antwort angeht.

Da sich die Inhalte im Verlauf der gymnasialen Schulzeit auf unterschiedlichem Niveau wiederholen, sind die Schüler nicht nur in eine Diskussion mit ihren Mitschülern eingebunden, sondern haben darüber hinaus die Chance, auch die eigene religiöse Entwicklung und Positionierung über Jahre hinweg in den Blick zu nehmen.

Durch einen motivierten Wechsel der unterrichtenden Fachlehrer über verschiedene Schuljahre entwickeln die Schüler ein Gespür für individuelle Zugänge, was beispielsweise persönliche Bekenntnisse oder Glaubensgewissheiten auch ihrer Lehrer angeht. Die facettenreiche Motivation der Fachlehrer, nach einem Theologiestudium Religionsunterricht zu erteilen, spiegelt sich in den Disziplinen oder Inhaltsfeldern des Religionsunterrichtes wider: Anthropologie/ Ethik, Altes und Neues Testament, Kirchengeschichte, Systematik/ Dogmatik.

 

Die Bandbreite eines Theologiestudiums deckt die zu unterrichtenden Inhaltsfelder in der Sek I und Sek II ab. Darüber hinaus ermöglicht das theologische Selbstverständnis dem Religionslehrer eine individuelle Zugangsweise und Schwerpunktsetzung in der Gestaltung des Religionsunterrichts:

  • Die Schülerinnen und Schüler werden Unterrichtseinheiten kennen lernen, in denen emotionale Zugänge und Methoden gewählt werden, um Inhalte zu behandeln und zu erarbeiten, wie beispielsweise Formen der Meditation, Bildbetrachtung, gemeinsames Singen oder eine Einführung in Glaubensbekenntnisse.
  • Die Annäherung an Gottesbilder oder christologische Darstellungen kann fächerübergreifend mit Materialien oder Rezeptionsformen aus den Bereichen der Musik oder Kunst erfolgen. Im Religionsunterricht findet eine Einführung auch mit der abendländischen Kulturgeschichte statt.
  • Im Bereich der praktischen Lebensgestaltung/ Ethik bietet sich die Gelegenheit, über eine Reflexion von Selbst- und Fremdwahrnehmung einen Beitrag in der Persönlichkeitsentwicklung der Schülerinnen und Schüler zu leisten. Der Religionslehrer kann hier zum Gesprächspartner auch in persönlichen Anliegen seiner Schüler werden.
  • Inhalte des Religionsunterrichtes stehen in einer fächerübergreifenden Auseinandersetzung beispielsweise mit Ansätzen und Positionen in den Naturwissenschaften. Im Umgang mit subjektiven Glaubensgewissheiten und sicherem Wissen kann der Religionslehrer eine vermittelnde Rolle zwischen verschiedenen Disziplinen einnehmen.

 

 

Was ermöglicht mir der Religionsunterricht?

Ganz besonders ernst nimmt der Religionsunterricht die (Sinn-)Fragen von Kindern und Jugendlichen, die sich aus der Umbruchsituation des Erwachsenwerdens ergeben. Waren es früher vielleicht die Fragen „Woher kommt die Welt?“ oder „Wie sieht es im Himmel aus?“ könnte es nun heißen „Was ist Sinn und Ziel meines Lebens?“, „Was ist der Weg zum wahren Glück?“, „Was ist gut und böse?“, „Woher kommt das Leid?“ oder „Existiert Gott?“. Im Religionsunterricht versuchen wir, die Vielfalt religiöser und weltanschaulicher Einstellungen zu erschließen und die Antworten des christlichen Glaubens kennenzulernen und dazu in Beziehung zu setzen. Schließlich sollen die Schülerinnen und Schüler dazu befähigt werden, einen eigenen Standpunkt zu entwickeln und die Perspektiven anderer zu verstehen.

 

Bei der Suche nach Antworten treffen Kinder und Jugendliche auf Menschen mit unterschiedlichen religiösen Lebensstilen. Unser evangelischer und katholischer Religionsunterricht ist offen für alle Schülerinnen und Schüler: für Protestanten, Katholiken, Orthodoxe, Zugehörige von Freikirchen, Juden, Muslime, Jesiden, Hindus und viele mehr, für Religionslose, für Glaubende und Nicht-Glaubende, für Fragende, Suchende, Zweifelnde und Kritiker.

 

Diese Vielfalt erfordert ein Vertrautmachen mit Inhalten und Formen des christlichen Glaubens und ermöglicht gegenseitiges Kennenlernen und das Aneignen von Wissen über andere Religionen (=religionswissenschaftliche Bildung). Die Auseinandersetzung mit verschiedenen Religionen befähigt uns zu gegenseitigem Verständnis und Dialog, aber auch zu sachlicher Diskussion und kritischem Hinterfragen (=Förderung der Dialog- und Urteilsfähigkeit). Letzteres gilt besonders für das Erkennen fundamentalistischer Engführung und deren Konsequenzen, von der sich der Glaube der Kirchen ausdrücklich distanziert.

 

Des Weiteren vermittelt der Religionsunterricht die Wichtigkeit des Einsatzes für die Würde des von Gott geliebten Menschen. Besonders deutlich wird dies im Einstiegsprojekt in Klasse 7: „Miteinander umgehen“. Parallel zu den Fächern Philosophie und Politik werden hier Mobbing und Mobbingprävention in den Vordergrund gestellt (Links?). Aber auch in den anderen Jahrgängen geht es immer wieder um die Sensibilisierung für die Perspektive des anderen und um die Übernahme von Verantwortung für sich selbst und die Gemeinschaft. Der Religionsunterricht leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Gestaltung einer demokratischen Gesellschaft.

 

Religiöse Bildung heißt auch, sich Zeit nehmen für sich selbst: als Einzelner oder als (Klassen)Gemeinschaft, für mein/unser (persönliches/gemeinschaftliches) Leben, für Wünsche und Hoffnungen, für Stärken und Schwächen, für Gefühle und Gedanken. Deshalb gehören zum Religionsunterricht auch Angebote kreativen Gestaltens (von Bildern, Texten, Filmen etc.), das gemeinsame Singen von Liedern, Lesen und Hören von Geschichten, Phantasiereisen, Meditation und Gebet.

 

 

Religion erleben

Hier am Königin-Mathilde-Gymnasium wird Religion greifbar, weil die Schülerinnen und Schüler an unserem Gymnasium zusammen mit vielen anderen Menschen Religion erleben können, sowohl in der Schule als auch außerhalb. Bei uns haben sie die Möglichkeit Erfahrungen mit und Wissen über Religion zu sammeln:

Wir laden die Schülerinnen und Schüler dazu ein, an unseren erlebnisreichen Gottesdiensten in der Marienkirche am Stiftberg teilzunehmen und diese aktiv mitzugestalten. Des Weiteren besteht die Möglichkeit, sowohl bei außerschulischen Ausflügen zu Moscheen, Synagogen, Friedhöfen oder dem Herforder Zellentrakt als auch in unserer religiösen Schulwoche facettenreiche Erfahrungen mit Religion zu sammeln. Aber auch in unserer religionsvielfältigen Schule besteht die Möglichkeit z.B. an unseren Adventsaktionen teilzuhaben, religiöse Wirklichkeit durch Singen von Gospels oder anderen religiösen Liedern zu erfahren oder bei Beratungsbedarf anonym und kompetent die Schulseelsorge in schwierigen Lebenssituationen in Anspruch zu nehmen.

 

 

Links/Service

 

Kernlehrpläne des Landes NRW für die Sekundarstufe II

 

Evangelische Religionslehre:

https://www.schulentwicklung.nrw.de/lehrplaene/upload/klp_SI/ev_religionslehre/KLP_GY_ER.pdf

 

Katholische Religionslehre

https://www.schulentwicklung.nrw.de/lehrplaene/upload/klp_SI/kathol_Religionslehre/KLP_GY_KR.pdf

 

 

Kernlehrpläne des Landes NRW für die Sekundarstufe II

 

Evangelische Religionslehre:

https://www.schulentwicklung.nrw.de/lehrplaene/upload/klp_SII/er/KLP_GOSt_Religionslehre_ev.pdf

 

Katholische Religionslehre:

https://www.schulentwicklung.nrw.de/lehrplaene/upload/klp_SII/kr/KLP_GOSt_Religionslehre_ka.pdf

 

 

 

Überblick über die Inhalte und Themen in der Sek. I

 

Evangelische Religionslehre

 

Katholische Religionslehre

 

 

 

Themen und Fragestellungen des Curriculums für Ev. Religion am KMG

 

Jg. 5

Wir leben miteinander – Ankommen am KMG

Gott(esbilder) – Darf man Gott malen?

Bibelkunde – Wie ist die Bibel aufgebaut, wie finde ich eine bestimmte Stelle?

Jesus und seine Zeit – Wie lebte Jesus?

Schöpfung – Ist sie noch zu retten? Und wie verträgt sich der Schöpfungsglaube mit heutigen naturwissenschaftlichen Vorstellungen.

 

Jg. 6

Propheten: Amos/Jeremia – Sind sie heute noch modern?

Konfessionen – Was bedeutet evangelisch, katholisch oder orthodox sein?

Liebe - Was ist das? (Zusammenarbeit mit dem Sexualkundeunterricht in Biologie)

Judentum, Christentum, Islam – Was haben diese drei Religionen gemeinsam und was unterscheidet sie?

 

Jg. 7

Miteinander umgehen – wie kann das gelingen?

Martin Luther – Wie lebte er und wie veränderte er die Welt?

Weitere mögliche Themen: Aberglaube, Sekten, in der Pubertät sein…

 

Jg. 8

Diakonie – Jeder Mensch ist ein Abbild Gottes- was bedeutet das?

Ausgewählte Themen der Bergpredigt z.B. Feindesliebe – die andere Wange hinhalten, wie ist das gemeint?

Gut und Böse – Woran können wir uns orientieren?

 

Jg. 9

Glaube und Zweifel an Gott (Ist Gott beweisbar? Wieso lässt Gott Leid zu? Steht die Naturwissenschaft gegen den Glauben an Gott?)

Liebe und Sexualität (Zusammenarbeit mit dem Sexualkundeunterricht in Biologie)

Sterben und Tod – Welche Antworten geben die Religionen?

Kirche und Nationalsozialismus (Zusammenarbeit mit dem Fach Geschichte), Beispiele des Widerstands und der Anpassung der Kirchen an den Nationalsozialismus

 

 

 

Curriculum Katholische Religionslehre Sekundarstufe I

 

Übersicht Unterrichtsvorhaben

Die Reihenfolge wird von der Lehrkraft bis auf wenige Ausnahmen frei gestaltet.

 

Jahrgangsstufen 5 und 6

  • Eine KLASSE(N)GEMEINSCHAFT – Ankommen am KMG – Meine Schule, ich und die Gruppe – Gemeinschaft als Grundlage des Glaubens
  • Die Bibel verstehen I – Die Bibel, das Buch der Bücher – Aufbau der Bibel
  • Die Botschaft Jesu in seiner Zeit und Umwelt – Jesus und seine Lebensangebote aus heutiger Sicht verstehen lernen
  • Den Glauben feiern – Ausdrucksformen von Religion im Lebens- und Jahreslauf – Religiöse Feste feiern – Schwerpunkt Adventsgottesdienst vorbereiten
  • In Gottes Schöpfung leben – Verantwortung für die Welt als Gottes Schöpfung – Staunen, erkennen, bewahren
  • Wie alles begann – die frühe Kirche – Geschichte der Urkirche – Vorbilder des Glaubens (parallel zum Geschichtsunterricht über das Römische Reich)
  • Menschen suchen Gott – Gottesvorstellung im eigenen Lebenslauf
  • Katholisch, Evangelisch, Ökumenisch – Christliche Kirche in konfessioneller Vielfalt – Gemeinsamkeiten und Unterschiede
  • Die abrahamitischen Religionen Judentum, Christentum und Islam – Abraham als Stammvater der drei monotheistischen Religionen – Einführung in Judentum und Islam – Schwerpunkt: Glauben an einen Gott

 

Zentral für didaktisch-methodische Entscheidungen zur Gestaltung des Unterrichts ist die Identifikation der SchülerInnen mit den religiös relevanten Themen. Die SchülerInnen bekommen z. B. in Gruppenarbeiten oder durch kreative Methoden (Rollenspiele oder Standbilder) die Möglichkeit, die für sie wichtigen Lebensthemen zu reflektieren. Die Achtung anderer religiöser Überzeugungen wird dabei geschult.

 

Jahrgangsstufen 7, 8 und 9

  • Einstiegsprojekt in Klasse 7: Miteinander umgehen – Schwerpunkt Mobbingprävention (Fächerübergreifend mit Philosophie und Politik)
  • Und so bin ich! Erwachsen werden (I have a dream) – Orientierungsangebote auf der Suche nach der eigenen Identität im Pubertätsalter
  • Die christliche Welt des Mittelalters - Das Leben im Kloster – Neue Klöster und Ordensgemeinschaften – Wie „finster“ war das Mittelalter wirklich?
  • Selbstbewusst glauben: Martin Luther und die Reformation – Freiheit des Glaubens und des Wortes – Innere und äußere Freiheit
  • Symbolsprache kirchlichen Lebens – Die kirchlichen Feste als Grundlage unserer Kultur
  • Zeitgenössische Sinn und Heilsangebote – Versuchungen und Sucht – Antworten auf die Frage nach dem Sinn des Lebens

 

Zentral für didaktisch-methodische Entscheidungen zur Gestaltung des Unterrichts ist in Klasse 7 die Unterstützung der SchülerInnen bei der Suche nach der eigenen Identität. Die SchülerInnen bekommen z. B. im Klassengespräch oder in Projekten die Möglichkeit eigene Schwerpunkte zu setzen und das Unterrichtsgeschehen mit zu bestimmen. Die Achtung anderer Überzeugungen und Persönlichkeiten wird dabei geschult.

 

  • Die Bibel verstehen II – Zur Entstehung und zum Verständnis der Evangelien
  • „Wundervoll“ – Wie soll ich das verstehen? - Gleichnisse und Wunder als Zeichen des Reich Gottes
  • Von Helden und Heiligen – Vorbilder, die Mut machen – Vorbilder des Glaubens – Welche Vorbilder haben wir heute?
  • Das Leben suchen - Verantwortung für sich selbst und für andere wahrnehmen – Einsatz für die Würde des Menschen
  • Die Botschaft vom Reich Gottes: die Bergpredigt – Gerechtigkeit und Gewissen – Schuld und Vergebung

 

Zentral für didaktisch-methodische Entscheidungen zur Gestaltung des Unterrichts ist in Klasse 8 die Auseinandersetzung der SchülerInnen z. B. in moderierten Diskussionen mit zentralen und elementaren Gedanken der christlichen Religion und ihre Bedeutung für das heutige Leben.

 

  • Wo bist du, Gott? – Gott bestreiten, erfahren, bezeugen – Individuelle Wege zu Gott
  • Religionen als Wege der Heilssuche - Hinduismus und Buddhismus – Weltbilder und Lebensregeln in fernöstlichen Religionen
  • Vom Tod zum Leben: Leiden, Kreuz und Auferstehung – Die Bedeutung von Leiden, Tod und Auferstehung im persönlichen Leben
  • Zwischen Anpassung und Widerstand – Kirche im Nationalsozialismus (parallel zu Geschichte „Nationalsozialismus“)
  • Leben in Beziehungen: Freundschaft, Liebe, Partnerschaft – Unterschiedliche Bilder von Frauen, Männern und Partnerschaft als Identifikationsangebote (parallel zu Biologie „Sexualkunde“)

 

Zentral für didaktisch-methodische Entscheidungen zur Gestaltung des Unterrichts ist in Klasse 9 das kritische Reflektieren religiöser Angebote unter Einbeziehung kultureller und lebensspezifischer Erfahrungen sowie insbesondere die Rolle der Kirchen im Nationalsozialismus. Die SchülerInnen lernen dabei Informationen zu beschaffen, zu bewerten und adressatengerecht zu präsentieren.

 

 

 

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